|
Die Antwort:
Um strukturell miteinander verknüpfte Informationen zu finden, ist Blättern
durch Printprodukte effektiver,übersichtlicher und schneller als jedes Scrollen und Klicken durch
Computermenüs und Suchmasken: Das Gedächtnis kann beim zügigen
Durchblättern von Seiten auf visuell unterstützte Merkmuster
zurückgreifen.
Informationen verfügbar, wenn man Sie braucht
Es gibt sehr häufig Situationen, in denen einem die besten Informationen,
gleichgültig ob auf der Festplatte eines Notebooks oder in einem sperrigen
Buch in einem Regal nichts nützen, weil sie gerade dann nicht zur
Hand sind, wenn man Sie braucht. Der Organizer trägt der veränderten Mobilität der Gesellschaft
Rechnung: Robust und unempfindlich gegen Erschütterungen und Stürze,
unabhängig von Akku, Batterien und Stromnetz, ist er genauso mobil wie sein Anwender/seine Anwenderin. flashbooks,
mit denen sich - wo immer man gerade ist - mit zwei Handgriffen auf die
gewünschte Information zugreifen lässt, wollen zu dieser Mobilität
und Unabhängigkeit entscheidend beitragen.
Trends
Es verwundert nicht, das Untersuchungen ergeben haben, dass angeblich
75% der Führungskräfte Ihre Terminplanung lieber auf den papiergebunden
Medien vornehmen (media&marketing 12/99; FORSA). Fachleute sehen in
den elektronischen Organizern sowieso nur Interimsprodukte und Vorstufen
eines fortlaufenden Produktzykluses immer neuerer Handygenerationen. Die
Nachfrage nach Ringbuchorganizern ist nach wie vor gewaltig - auch wenn
in den Medien der Rummel um neue Medien, wie die elektronischen Organizer,
naturgemäß eine viel stärke Aufmerksamkeit erfährt.
Wir selbst beobachten diese "Konkurrenz der Systeme" recht interessiert
und sind davon überzeugt, dass - nicht zuletzt durch unsere flashbbooks®
- das oft unterschätzte Potential des klassischen Ringbuchorganizers/Filofax®
noch lange nicht ausgeschöpft ist.
Die Presse
In den Medien wird diese Konkurrenzsituation kontrovers diskutiert, das
reicht von Schlagzeilen wie "Abschied vom Ledermonstrum - Der Palm Pilot
macht den Filofax überflüssig - oder?" (DIE ZEIT 50/97) bis hin
zu Beschreibungen der elektronischen Handhelds als "Gameboys für Manager"
mit ihrem "körperlosen Bildschirmgeflacker".
Rennaissance des Filofax®/Organizers?
Nach dem amerikanische Medientheortiker Marshall McLuhan erlebt, wo
immer ein neues Medium ein altes ablöst, das alte Medium eine plötzliche
Rennaissance. Weder wurde das papierlose Büro durch den Einzug
des Computers Wirklichkeit, noch wurde das Buch oder Zeitschriften durch
das Internet ersetzt - im Gegenteil, es werden gerade jetzt soviele Bücher
und Zeitschriften gekauft wie nie zuvor. So wird auch der Organizer
durch die digitalen Konkurrenten nicht infragegestellt, sondern von manchen erst
durch den direkten Vergleich in seinen eigentlichen Qualitäten schätzen
gelernt.
Informationen aufbereiten
Aufzeichnungen in Organizern auf Papier bieten eine wesentlich bessere
Möglichkeit die Informationen zu rezipieren und im Gedächtnis
assoziativ zu verankern als dies in digitaler Form möglich ist. Die
klassische Methode von Ringbuchorganizern bringt den Anwender dazu,
Eintragungen gelegentlich handschriftlich zu übertragen, was ebenfalls
dazu führt, dass sie vom Gedächtnis und den Bewußtseinsschichten
ganz anders aufgenommen werden, als Computer-Checklisten, die sich in elektronischen
Medien von selbst von einem auf den anderen Tag herüberschieben. Der
vermeintliche Vorteil stellt sich dann mit der Zeit überraschend als
Nachteil heraus. Es gibt das auch wissenschaftlich untermauerte Phänomen,
dass man bei der visuellen Sichtung von eigenen, handschiftlich
verfassten Notizen wesentlich besser den ganzen inhaltlichen und situativen
Kontext der Aufzeichnungen erinnern kann, als bei Notizen in digitalisierter
Schrift.
Konsequenz
Aus diesem Grund sind die flashbooks grafisch und typografisch sehr aufwendig
gestaltet, was der visuellen Orientierung und dem Wiederfinden von Textstellen
sehr zugute kommt.
|
"Im Zeitalter von elektronischen Organizern, Notebooks, u. CD-ROMS
Bücher für den Organizer"? wurden wir zunächst immer wieder
ungläubig gefragt.
"Ja!" - sagen wir, gerade jetzt:
"Blättern ist schneller, übersichtlicher und effektiver als
jedes Scrollen auf den Bildschirmmenues"
|
Good News!
Fühlten sich die Nutzer von klassischen Leder-Organizern (wie z.B.
Filofax® o.ä.) durch den Medien-Hype um die elektronischen Notizbücher
- zunehmend infrage gestellt, gibt es jetzt eine gute Nachricht: Die Ringbuchorganizer
haben - seit Ihrem legendären Aufschwung im London der 80er Jahre
- eine ungebrochene, weltweite Erfolgsgeschichte vom klassischen Organisationsmedium
hin zum Arbeistinstrument und täglichen Begleiter mit Kultstatus gerade
desshalb geschrieben, da Ihre praktischen Vorzüge im Vergleich zu
allen anderen Medien unschlagbar sind. Mit den flashbooks® werden die
Ringbuchorganizer jetzt flexibel zum mobilen Nachschlagewerk erweitert,
und brauchen sich von der Substanz und dem Image her vor ihren digitalen Konkurrenten
nun wirklich nicht zu verstecken.
Meetings sabotieren
Teilnehmer an Meetings werden zunehmend dadurch genervt, dass manche Führungskräfte
scheinbar ihre Technikkompetenz dadurch beweisen wollen, dass sie elektronische
Organizer mit winzigen Displays mitnehmen, und die Runde beim Bedienen
dieser Geräte regelmässig zur Rücksichtnahme auf die
angeblich so schnelle und komfortable Datenein- und -ausgabe zwingen. Glücklich,
als in den Werbeagenturen noch jeder zu Beginn seinen schwarzen Filo auf den
Tisch legte und die Meetings ohne die unfreiwilligen Technik-Unterbrechungen
ablaufen konnten. Es mutet mitunter seltsam an, dass Hersteller dieser
Handhelds als Zubehör Lederetuis anbieten mit einem Halter für
Stift und Notizblock - aus Papier wohlgemerkt. Die digitalen Notizbücher
haben selbst bei Ihren Anwendern die schnelle Notiz auf Papier keinesfalls
abgelösen können: Bei jedem Meeting oder Telefonat wird das Wichtige
doch schnell von Hand notiert. Diese kurzen Gedächtnisnotizen
sind für die Erinnerung in einem Ringbuchorganizer eben am besten
aufgehoben, da sie sich hier strukturiert ablegen lassen.
Mitglieder unseres Team waren früher selbst begeisterte Anhänger
digitaler Organizer/PDAs und hatten, als sie seinerzeit das allererste
Newton®Modell (von Apple®) in New York entdeckten, sich technikbegeistert
auf diesen und fast alle seiner Nachfolger gestürzt.
Blättern ist schneller als Scrollen (- Teil 2 -)
Die Ernüchterung folgte dann irgendwann mit der Feststellung, dass
man blätternd auf den Inhalt des klassischen Filofax® doch wesentlich
besser und schneller zugreifen konnte, als beim Scrollen auf den digitalen
Notizbüchern.
Genauso, wie man den Inhalt einer Zeitung, Zeitschrift oder eines Fachbuches
beim schnellen Durchblättern wesentlich zügiger erfassen kann,
als dies beim Scrollen eines Notebookdisplays jemals möglich wäre.
Blättern auf Seiten ist für die visuelle Aufnahme wesentlich
übersichtlicher. Dies sagen wir obwohl - oder gerade weil - wir selbst/unser
Team jeden Tag - und dies durchaus nicht ungerne - zur Herstellung
unserer flashbooks an Computern arbeiten und wir jeden Tag viele Stunden
im Internet professionell damit zubringen, Informationen zu recherchieren.
Qualität statt Quantität
Wird man von dem Ringbuchorganizer dazu angehalten das Material bewußt
zu strukturieren und eine Auswahl zu treffen, sowie überholtes Material
(manuell!) herauszunehmen, so verleiten die elektronischen Speicherkapazitäten
dazu, unstrukturiert ständig riesige Mengen von Datenmüll mit
sich herumzutragen und zwischen verschiedenen Medien ungelesen herumzutransferieren.
Sie wiegen den "Träger" dieser Datenmengen in der trügerischen
Sicherheit, diese Information auch als verfügbare zu besitzen und
zu beherrschen. Zu einem gewissen Teil speist sich aus diesen digitalen
Omnipotenzphantasien der mediale Hype um die elektronischen Organizer.
Es geht aber bei Informationsverarbeitung und -management um Qualität
und eine strukturierte Auswahl des Information-Overflows, nicht um die
quantitative Akkumulation verfügbarer Information. Schon Anfang der
90er titelte eine Tageszeitung "Die wunderbare Zeitvermehrung findet auch im Computer
nicht statt" (FAZ 10.8.93) Man kann gerade im Zeitalter der digitalen Organizer
sehr berechtigt die Frage stellen, ob man durch die freiwillige Beschränkung
und Konzentration auf das Wesentliche nicht doch eine viel größere
Freiheit gewinnen kann.
|